Ausstellerkatalog

MCH Messe Schweiz - Zürich
Zürich, Schweiz
11. - 12.04.2018

Aussteller

Balluff AG

Balluff AG

E13

2564 Bellmund
Switzerland
www.balluff.com

Als führender Sensorspezialist und Systempartner kann Balluff auf eine jahrzehntelange, enge Zusammenarbeit mit führenden Herstellern der Verpackungsbranche verweisen. Zudem nimmt Balluff mit seinen 30 Jahren Erfahrung im Geschäftsfeld Identifikationstechnik RFID weltweit einen Spitzenplatz bei industriebewährten LF-, HF-, und UHF-Lösungen ein. Balluff bietet ein Komplettangebot an hochwertigen Sensoren, Wegmess- und Identifikationssystemen sowie Networking- und Connectivitylösungen für alle Bereiche der Fabrikautomation.
Eine Spezialität von Balluff sind innovative Lösungen rund um den Kommunikationsstandard IO-Link . Typische IO-Link-Devices bieten nicht nur eine vereinfachte Installation, Parametrierung und Inbetriebnahme, sondern auch zahlreiche Diagnose- und Wartungsmöglichkeiten.

Produkte

Produktneuigkeiten

  • Feldbusmodule mit 4 IO-Link-Ports

    Balluff stellt die neuen 4-Port-Master mit vier IO-Link-Ports für Profinet, Ethernet/IP und EtherCAT vor. Sie bieten alle IO-Link-Vorteile auf engstem Raum und beeindrucken durch eine Leistung von 32 Byte Prozessdaten je Port. In der Summe lassen sich so 128 Byte an Parameter und/oder azyklischen Diagnosedaten übertragen. Die Module verarbeiten über die IO-Link Ports sowohl analoge als auch digitale Daten und dies in beide Richtungen (In/Out). Verfügbar sind die IO-Link Mini-Master wahlweise mit IO-Link-Port Class A* und Class B**.

    Schließt man vier kaskadierbare Sensorhubs an, können bis zu 124 E/A bedient werden, was gegenüber einer herkömmlichen Lösung mit Standard Feldbusmodulen eine erhebliche Kostenersparnis bedeutet. Zusätzliche Features sind ein integrierter 2-Port-Switch zur Weiterführung des Netzwerks und ein Web-Server.

    Stets den richtigen Überblick: Integriert in ein robustes Zinkdruckgehäuse der Schutzart IP 67 widerstehen die Module auch schwierigsten Umgebungen. Dabei sorgen große, gut sichtbare LEDs an jedem E/A-Port für den richtigen Überblick und eine einfache Fehlerdiagnose: rote LEDs beispielsweise signalisieren dem Anwender Kurzschluss, Unterspannung, IO-Link Konfigurationsfehler etc. Zusätzlich lassen sich auch Diagnosebits an die Steuerung senden.

    Webserver: Ein interessantes Feature für Diagnose und Parametrierung ist der integrierte Webserver. Über einen Standard Webbrowser lassen sich nicht nur umfangreiche Informationen über den momentanen Status des Module, wie z.B. die IP-Adresse, Betriebs- und Fehlerstatus, abrufen, es lassen sich auch sämtliche an die IO-Link-Ports angeschlossenen Devices aus der Ferne komfortabel parametrieren.

    Hintergrundinformationen: Die Spezifikation für IO-Link-Master unterscheidet zwei Port-Typen:
    *Module der Port Class A (Typ A): Hier sind die Funktionen der Pins 2 und 5 nicht festgelegt. Üblicherweise wird Pin 2 mit einem zusätzlichen Digitalkanal festgelegt.

    **Module der Port Class B (Typ B) bieten eine zusätzliche Versorgungsspannung und eignen sich für den Anschluss von Devices mit erhöhtem Strombedarf, wie z.B. Ventilinseln. Hierzu wird über die Pins 2 und 5 eine zusätzliche (galvanisch getrennte) Versorgungsspannung bereitgestellt.

    https://www.balluff.com/local/de/products/industri...

  • Erste integrierte Sicherheitslösung via IO-Link

    Als erster Anbieter weltweit stellt Balluff mit Safety over IO-Link Anlagenherstellern eine einfach integrierbare, kostensparende Safety-Lösung auf der Grundlage von IO-Link zur Verfügung. Safety over IO-Link vereint Automation und Sicherheit in einem System und steht für effiziente Sicherheitskonzepte aus einer Hand. Dabei nutzt Safety over IO-Link die bewährten IO-Link Vorzüge wie einfacher Datentransport und Informationsaustausch, hohe Flexibilität, universelle Einsetzbarkeit. Sowohl für Anwender als auch für Balluff ein konsequenter Schritt in Richtung wirtschaftlicher Industrie 4.0-Anlagen.

    Mit integrierten Sicherheitslösungen und eigenen Safety-Komponenten wird Balluff künftig Automatisierungs- und Sicherheitsansprüchen gleichermaßen gerecht. Safety over IO-Link von Balluff ist zur Sensorebene hin offen: An das von Balluff entwickelte sichere E/A-Modul, dem gelben Safety-Hub, lassen sich sowohl Balluff- Sicherheitskomponenten als auch Safety-Devices anderer Hersteller per M12-Standarkabel anschließen. Selbst Standardkomponenten wie einfache binäre Sensoren können über das neue sichere E/A-Modul gebündelt werden. Dieses ist an einen IO-Link-Master angeschlossen, die sichere Kommunikation mit der Steuerungsebene erfolgt via Profisafe/Profinet. Sicherheitsrelevante Daten werden dabei über ein so genanntes Tunneling-Verfahren über den Master direkt an die sichere Steuerung übermittelt. Sicherheitsanforderungen bis PLe / SIL3 sind realisierbar.

    Die Parametrierung erfolgt zentral über die Programmieroberfläche der Steuerung. Der einfache und transparente Systemaufbau spart Zeit und Geld bei der Verkabelung, reduziert den Platzbedarf im Schaltschrank und ermöglicht schlankere Anlagenkonzepte. Der hohe Grad an Standardisierung führt zu Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus der Maschine hinweg. Mit Safety over IO-Link lassen sich Applikationen jederzeit und schnell an geänderte Anforderungen anpassen. Davon profitieren Anlagenhersteller wie Nutzer gleichermaßen.

    http://www.balluff.com/local/de/solutions-and-tech...

  • Automation mit Sicherheit

    Safety over IO-Link von Balluff ist die weltweit erste, sofort verfügbare Sicherheitslösung mit IO-Link
    Mit Safety over IO-Link von Balluff erhalten Maschinen- und Anlagenhersteller ab sofort eine kostensparende Automatisierungs- und Sicherheitslösung in einem System. Das integrierte Sicherheitskonzept baut auf die bewährten Standards IO-Link und PROFIsafe auf. Sicherheitsgerichtete Daten gelangen per Tunneling von PROFIsafe über einen Standard IO-Link-Master zur Steuerung. Per M12-Standardkabel werden Sicherheitskomponenten auf den neu entwickelten Safety-Hub von Balluff gesteckt. Safety over IO-Link ist einfach installier- und problemlos in bestehende Anlagen integrierbar. Anwender erhalten wirtschaftliche und sichere Anlagen aus einer Hand.
    Die digitale Kommunikationsschnittstelle IO-Link hat sich inzwischen in weiten Teilen der Automatisierungsbranche etabliert. Als erster Anbieter bietet Balluff auf Grundlage von PROFIsafe over IO-Link Anlagenherstellern ein ganzheitliches Automatisierungs- und Sicherheitskonzept - mit eigenen Sicherheitskomponenten wie Sicherheitslichtvorhängen, Sicherheitsschalter, Not-Halt-Tastern und einem neuen sicheren E/A-Modul (Balluff Safety-Hub). Damit und mit einem in Zukunft weiter wachsenden Angebot an Produkten und Komponenten leistet Balluff einen nachhaltigen Beitrag, Gefahren für Menschen respektive Schäden an Produktionsanlagen weiter zu reduzieren.
    Lange bevor Industrie 4.0 zur elektrisierenden Metapher einer ganzen Branche wurde, haben Balluff-Kunden erkannt, welches Maß an Vereinfachung, Übersicht und Leistungssteigerung sie mit der vielseitigen Schnittstelle IO-Link realisieren können. „Ich habe die letzten Jahre eigentlich nur darauf gewartet, dass Kunden fragen, ob man denn mit IO-Link nicht auch sichere Signale handhaben könne“, sagt Andreas Glasenapp, Produktmanager Safety bei Balluff. Selbst heute sind Steuerung und Sicherheit vielfach noch strikt getrennte Welten. Eine erste Anfrage, die nach EN ISO 13849 an die funktionale Sicherheit gestellten Anforderungen gegebenenfalls mit IO-Link umzusetzen, wurde im Jahre 2008 von einem Kunden aus der Werkzeugmaschinenindustrie an Balluff gerichtet.
    Bereits seit 2005 setzt Balluff auf den digitalen Kommunikationsstandard IO-Link: Wer sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln ein umfassendes Bild von der Prozessebene machen will, kommt an der vielseitigen Punkt-zu-Punkt Verbindung nicht vorbei. IO-Link ist nach IEC 61131-9 zertifiziert und steht für ungehinderten Datenaustausch und hohe Funktionalität. IO-Link-Prozessgeräte senden und empfangen Signale und Daten jedweder Art über standardisierte M12-Verbindungskabel. Analog- wie Binärsignale gelangen über den IO Link-Master zum Bus- oder Steuerungssystem.
    Safety over IO-Link von Balluff nutzt die grundlegenden IO-Link-Vorzüge nun auch für sicherheitsgerichtete Signale. Das neue sichere E/A-Modul mit 12 sicheren Ein- und zwei sicheren Ausgängen nimmt sowohl Sicherheitskomponenten von Balluff als auch Safety-Devices anderer Hersteller auf. Selbst simple Standard-Sensorik und -Aktorik kann angebunden werden, dies macht einen separaten Hub in vielen Fällen überflüssig. Der Balluff Safety-Hub wird ganz einfach auf einen Port eines IO-Link Master gesteckt. Ebenso einfach, zuverlässig und sicher erfolgt das Handling sicherer Daten. „Safety over IO-Link von Balluff nutzt Elemente von PROFIsafe und ist direkt verfügbar. Der IO-Link-Master bleibt dabei ein nicht sicherheitsgerichtetes Standardgerät“, betont Andreas Glasenapp. Der IO-Link-Master zählt zum sogenannten Black Channel: Die transportierten Daten werden unangetastet durch den Master hindurch zur Steuerungsebene getunnelt. Dass der IO-Link-Master unmittelbar verfügbar und eben kein Safety-Gerät ist, erweist sich als Kostenvorteil.
    Safety over IO-Link ist für Balluff die konsequente Weiterentwicklung der IO-Link-Philosophie: Wie IO-Link im Allgemeinen steht auch Safety over IO-Link für einfachen Systemaufbau, Zeit und Kosten sparende Verkabelung, geringeres Schaltschrankvolumen und schlankere Anlagenkonzepte. Nahezu jede vorhandene Netzwerktopologie ist mit Safety over IO-Link von Balluff einfach skalierbar. Die Funktionalität des Gesamtsystems bleibt erhalten, Sicherheit kommt quasi als add-on hinzu. Mit Safety over IO-Link lassen sich Applikationen jederzeit und schnell an geänderte Anforderungen anpassen. Die finale Programmierung erfolgt nach Drag-and-drop-Manier zentral über die Programmieroberfläche der Steuerung.
    Safety over IO-Link von Balluff realisiert Sicherheitsanforderungen bis PLe / SIL3 und reduziert die Anzahl der benötigten IP-Adressen. Durchgängige Diagnosen und einfacher Gerätetausch leisten ein weiteres, um in der Betriebsphase sowie im Servicefall die Instandhaltungskosten niedrig zu halten. Davon profitieren Anlagenhersteller wie Nutzer gleichermaßen. Der hohe Grad an Standardisierung führt zu Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus der Maschine hinweg.
    Safety over IO-Link von Balluff verbindet Sicherheit und Automation zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem, das höchste Funktionalität, Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet. „Unsere Kunden erwarten immer mehr, dass wir mit einem breiten Komponenten- und Dienstleistungsangebot sowie mit umfassender Automatisierungskompetenz über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg zur Verfügung stehen“, fasst Andreas Glasenapp zusammen.

    https://www.balluff.com/local/de/solutions-and-tec...

  • Heisse Objekte cool erkannt

    Der Sensorspezialist Balluff hat mit dem BTS jetzt einen neuen Infrarot-Temperatursensor mit IO-Link-Schnittstelle und zwei Schaltausgängen entwickelt. Mit ihm lassen sich berührungslos und rückwirkungsfrei Temperaturen zwischen 250 und 1.250 °C auch in unzugänglichen oder für Menschen gefährlichen Umgebungen überwachen, heiße Objekte auch in Bewegung detektieren und Temperaturwerte erfassen. Das Pyrometer im robusten M30-Edelstahlgehäuse, der Schutzart IP67 bietet erstmals in dieser Bauform eine Multifunktionsanzeige mit Klartextinformationen und automatischer Displayausrichtung wie bei einem Smartphone. Die IO-Link-Schnittstelle, ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, ermöglicht z.B. die Remote-Parametrierung des Sensors von der übergeordneten Steuerung oder einem Leitstand aus. Eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten und Funktionen erschließen dem Anwender ein weites Anwendungsspektrum. Ideale Einsatzgebiete sind beispielsweise Gießereien, Schmieden, Stahlwerke, die Keramik-Industrie oder Glashütten.

    https://www.balluff.com/local/de/products/sensors/...

  • Kommunikationsstandard IO-Link als unverzichtbarer Bestandteil intelligenter „Industrie 4.0“ - Konzepte

    Intelligente Produktion und Vernetzung, neue Technologie - oder doch nur Marketing-Hype? Nach anfänglicher Verunsicherung erkennen Anlagenhersteller zunehmend, dass sie die arg strapazierte Wortschöpfung „Industrie 4.0“ mit konkreten Inhalten und Nutzenaussagen greifbar machen müssen. Für sich, für ihre Produkte, vor allem aber mit Blick auf ihre Kunden. Denn die wollen wissen, wie sie ihre Produktionsinfrastruktur an die Herausforderungen der „4. Industriellen Revolution“ anpassen müssen. Als Enabler-Technologie ist die herstellerübergreifende, zertifizierte und feldbusunabhängigen Punkt-zu-Punkt Verbindung IO-Link bei integrierten „Industrie 4.0“-Konzepten mit an Bord.
    Auch vier Jahre nachdem der Begriff „Industrie 4.0“ im Rahmen eines Hightech-Zukunftsprojektes der Bundesregierung erstmals medienwirksam publiziert wurde, kommt längst nicht jedem Vertreter der Maschinenbaubranche eine klare, einheitliche und alltagstaugliche Beschreibung über die Lippen, was „Industrie 4.0“ ist und welche segensreichen Wirkungen diese entfalten soll. Begriffe wie Intelligente Produktion, Smart Factory, Vernetzung und Digitalisierung fallen häufig. Wenn es aber darum geht, welche Konsequenzen das für das eigene Unternehmen, Produkte und Prozesse nach sich zieht und an welcher Stelle die Revolution vor Ort idealerweise starten sollte, herrscht nicht selten Unsicherheit. Betreiber von Maschinen und Anlagen wollen aber wissen, was sie im Kontext von „Industrie 4.0“ beachten müssen, welche Veränderungen ins Haus stehen und ob bestellte Anlagen diesbezüglich up-to-date sein werden.
    123 unterschiedliche Definitionen zu „Industrie 4.0“ hat das Fraunhofer IPA im vergangenen Jahr gezählt, inzwischen dürften es noch ein paar mehr sein. Für eine erste Orientierung: „Industrie 4.0“ umschreibt die intelligente Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden. Dabei ist „Industrie 4.0“ selbst keine neue Technologie, im Kern geht es darum, bereits vorhandenes Know-how und Technologien sinn- und nutzenstiftend zu vernetzen, um so Produktions- und Geschäftsprozesse zu optimieren und ggf. zu verändern. Das kann die Individualisierung der Produktion (Losgröße 1 selbst in der Serienfertigung), eine Hybridisierung der Produkte (Kopplung von Produktion und Dienstleistung) oder die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse bedeuten. Wesentliche Bestandteile sind eingebettete Systeme sowie (teil-)autonome intelligente Maschinen, die sich ohne menschliches Zutun in oder durch Umgebungen bewegen und selbstständig Entscheidungen treffen, mit RFID-Datenträgern versehenen Produkte, die den Maschinen mitteilen, welche Produktions- oder Prozessschritte sie benötigen.
    Bereits Mitte des vergangenen Jahrzehnts erkannten Vordenker in der Automatisierungsbranche, dass ein ungehinderter und unkomplizierter Datenaustausch mit der Prozessebene Optimierungspotenziale birgt. Eine vernünftig handhabbare, kostengünstige Schnittstelle unterhalb der Busebene gab es bis dahin nicht, dies war die Geburtsstunde der digitalen Schnittstelle IO-Link. IO-Link gilt als die Enabler-Technologie unterhalb der Bussysteme und ist Grundlage für intelligente und smarte Anlagenkonzepte. Einer Umfrage von Quest TechnoMarketing zufolge nutzten 2014 rund 13% der Maschinen- und Anlagenbauer IO-Link, in wenigen Jahren sollen es fast 50% sein. Bis Ende 2015 hatten sich 112 Unternehmen diesem Standard verpflichtet, entsprechend groß ist inzwischen das Angebot an Aktorik und Sensorik.
    Intelligente Anlagenkonzepte verlangen einen ungehinderten Datenaustausch mit der Prozessebene. Wenn im Kontext von „Industrie 4.0“ Vernetzung, Digitalisierung und Datenverfügbarkeit im Mittelpunkt stehen, bietet die serielle I/O-Schnittstelle eine ganze Reihe von Vorzügen: Die nach IEC 61131-9 zertifizierte feldbusunabhängige Punkt-zu-Punkt Verbindung ist einfach und kompatibel, steht für hohe Funktionalität und ist einfach in der Handhabung. Die mit einem Chip ausgestatteten Prozessgeräte senden/empfangen Signale und Daten jedweder Art über ein standardisiertes Dreidrahtkabel. Analog- wie Binärsignale gelangen via IO Link Master zum Bus- oder Steuerungssystem. Selbst einfach schaltende Sensoren lassen sich mit IO-Link in Gesamtkonzepte integrieren.
    IO-Link ist die erste kostengünstige Schnittstelle unterhalb der Busebene, die einen ungehinderten Blick auf den Ort des Geschehens ermöglicht. Wo intelligente Aktoren und Sensoren mehr als nur ein Zustandssignal senden und empfangen können, hat das nicht nur Auswirkungen auf die Echtzeitkommunikation, sondern erlaubt smarte Diagnose- und Parametrierlösungen und letztlich optimierte Bedienkonzepte. Zentrale Parametrier-, Diagnose- und zustandsbasierte Wartungskonzepte sind für Hersteller wie Betreiber von Anlagen gleichermaßen von Interesse. Da IO-Link mit wenigen Standardkomponenten auskommt, rechnet sich die innovative Schnittstelle vielfach schon bei alleiniger Betrachtung der Hardware-Komponenten. Weil nicht mehr zeitaufwändig verkabelt, sondern nur noch gesteckt werden muss, reduzieren sich Installationszeiten und -kosten drastisch, der oben zitierten Umfrage zufolge um bis zu 30%.
    Intelligente Anlagen-Steuerungskonzepte nutzen Echtzeitdaten aus vernetzten Systemen über alle Geschäftsbereiche und alle Businessprozesse hinweg zur Optimierung der Produktion oder Dienstleistung. Mit dem auf IO-Link aufbauenden Device Manager, einer Projektstudie von Balluff, ist zentrales Überwachen, Parametrieren und Testen der gesamten IO-Link Prozessperipherie von nahezu jedem beliebigen Punkt und parallel zum Steuerungssystem möglich. Letztlich beschreibt „Industrie 4.0“ eine neue Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus von Produkten hinweg. Die Schnittstelle IO-Link ist dabei der technologische Standard zur einfachen Umsetzung sämtlicher Kommunikationsaufgaben unterhalb der Busebene.

    https://www.balluff.com/local/de/solutions-and-tec...