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Ishida GmbH

Stand E 12

Kontaktdaten

74523 Schwäbisch Hall
Germany
www.ishida.de

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Ishida ist weltweit Marktführer für Teilmengenwaagen und stellt komplette Verpackungslösungen her. Anwendungsgebiete sind trockene und verarbeitete Lebensmittel, gefrorene und frische Lebensmittel sowie Non-Food-Produkte.

Produkte

Fremdkörper in Lebensmitteln sicher aufspüren

Die Sicherheit von Lebensmitteln rückt immer stärker in den Fokus der Verbraucher und dem Schutz vor Verunreinigungen durch Fremdkörper kommt große Bedeutung zu. Das Röntgenprüfsystem IX-GA von Ishida erreicht eine neue Leistungsstufe in der Fremdkörperkontrolle. Neben Metallpartikeln spürt es auch Knochen, Kunststoffe, Glassplitter, Steine und Hartgummi zuverlässig auf. Unvollständige Packungen oder solche mit beschädigtem Inhalt werden ebenfalls identifiziert. Die Maschine wurde jetzt bei einem unabhängigen Produkttest eines bedeutenden europäischen Fleischinstitutes als bestes Kontrollgerät eingestuft.

Getestet wurden insgesamt sechs Röntgengeräte von einschlägigen Anbietern. Für den Test wurden Fleischprodukte gezielt mit verschiedenen Fremdkörpern wie Knochen, Metall, Plastik oder Glas präpariert. Das Ishida System identifizierte zuverlässig alle Fremdkörper und erzielte in jeder Kategorie von Verunreinigungen die besten Ergebnisse im Teilnehmerfeld!

Um die Qualitäts- und Fremdkörperprüfung derart zu perfektionieren, hat Ishida als erster Hersteller am Markt einen lernenden genetischen Algorithmus in das neue Produkt integriert. Durch die Bilddatenanalyse über mehrere Generationen hinweg erreicht das System eine hohe Empfindlichkeit. Da bei den meisten Lebensmittelherstellern wiederkehrende Kontaminationen auftreten, kann das Röntgenkontrollgerät mit jedem Prüfvorgang ein präziseres Profil für den Abgleich erstellen. Das Gerät ist in der Lage, Fremdkörper durch Aluminiumfolie hindurch und in Dosen zu erkennen, unabhängig von Temperatur, Salz- und Wassergehalt. Eine Datenprotokollierung hilft, wiederkehrende Fehlerquellen zu beseitigen und erlaubt darüber hinaus einen rückwirkenden Nachweis über fehlerfreie Produktions- und Verpackungsvorgänge.

Um das Gerät zu konfigurieren genügt es, das zu kontrollierende Produkt maximal drei Mal durch die Prüfkammer zu führen. Mit einem Touchscreen-Monitor und einer leicht verständlichen Benutzerführung ist das Gerät in der betrieblichen Praxis überaus einfach zu bedienen. Passwortgeschützte Bereiche stellen sicher, dass bestimmte Einstellungen nur von autorisiertem Personal geändert werden können.

Die durchleuchteten Lebensmittel werden nicht mit Strahlung belastet und unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht. Auch die Sicherheit für das Bedienpersonal ist gewährleistet. Eine Abschirmung durch mit Blei versehene, dreifache Kunststoffvorhänge an den Einlass- und Auslasspunkten bewirkt, dass außerhalb des Röntgenkontrollgerätes keine Strahlung messbar ist. Innerhalb des Gehäuses beträgt die Strahlung ein Micro-Sievert pro Stunde (1 µSV/h) – deutlich unter den geltenden gesetzlichen Grenzwerten. Die IX-GA wird nur aktiv, wenn die Schutzvorhänge und das Produktförderband in der richtigen Position sind. Das System schaltet sofort ab, wenn die Gerätetür geöffnet wird, ein Bediener mit der Hand in die Inspektionskammer greift oder ein Produkt dort hängen bleibt.

Ishida ist in Japan der führende Anbieter von Röntgenkontrollgeräten und vertreibt die Maschinen dort bereits seit mehreren Jahren. Die neueste Gerätegeneration ist nun erstmals auch in Europa erhältlich.

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Neue Waage für Mischanwendungen - Hochleistung mit 36 Köpfen

Blitzschnell verwiegen ohne teure Überfüllung? Ishida bietet jetzt eine Teilmengenwaage für Mischprodukte an. Das neue Modell CCW-R-236 eignet sich besonders für Produkte mit hochpreisigen Zutaten. Nussmischungen, Süßigkeiten oder Tiefkühlgerichte können mit großer Geschwindigkeit und Präzision verarbeitet werden.

Die neue Mehrkopfwaage CCW-R-236 mischt bis zu acht verschiedene Komponenten. Bei der Verarbeitung von Monoprodukten beträgt die maximale Leistung 360 Wägungen pro Minute. Die Waage mit 1,5 Liter Schalen kann Zielgewichte bis 800 Gramm abfüllen bei einer Graduierung von 0,1 Gramm. Für die Berechnung der Kombinationen kommt die Technologie der Ishida R-Serie zum Einsatz – die weltweit schnellsten Mehrkopfwaagen. Ein 5-stufiger digitaler Filter, das Anti-Floor-Vibration-System zur Kompensation von Erschütterungen und die von Ishida gefertigten Wägezellen gewährleisten größte Effizienz. Dank der Ersparnis bei der Zuteilung hochpreisiger Komponenten ist eine Amortisation der Mehrkopfwaage schnell erreicht. Außerdem wird der Personalaufwand reduziert, wenn aufwendiges Vormischen entfällt.

Die produktführenden Teile der Waage CCW-R-236 können für jede Komponentensektion individuell gestaltet werden. Die Kontaktflächen von Trichtern, Verteilteller und Schalen lassen sich anpassen für stark haftende, sehr harte oder besonders empfindliche Produkte. Selbst „schwierige“ Zutaten wie Rosinen, Geleeprodukte oder bestimmte Nusssorten bereiten dann keine Probleme.

Bedient wird die Ishida Mehrkopfwaage am Touchscreen. Produktwechsel erfolgen über den Abruf von 200 programmierbaren Voreinstellungen. Die Reinigung geht schnell vonstatten, denn alle produktführenden Teile können ohne Einsatz von Werkzeug abgenommen und wieder montiert werden.

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). Das Unternehmen konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwägen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

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Die Hochleistungs-Kontrollwaage DACS-G

Bei den Kontrollwaagen ist Ishida weltweit marktführend. Auf der Interpack wird die neue Baureihe DACS-G vorgestellt. Die Maschinen sind bei höchster Genauigkeit deutlich schneller als ihre Vorgängermodelle und arbeiten selbst unter widrigsten Produktionsbedingungen sehr zuverlässig.

Dank einer neu entwickelten Wägezelle konnte Ishida die Geschwindigkeit enorm steigern. Die Zelle befindet sich direkt unter dem Transportband, was eine schnellere Stabilisierung des Signals ermöglicht. Es lässt sich eine Leistung von bis 330 Wägungen pro Minute erreichen. Für Flexibilität sorgt der große Wägebereich der DACS-G Waagen. Per Knopfdruck wird zwischen zwei Einstellungen gewechselt, so dass mit einer Kontrollwaage eine viel breitere Produktpalette kontrolliert werden kann.

Die äußerst robuste DACS-G Waage verfügt über die einzigartige Funktion Dislocating Force Limiter (DFL): Bei Störeinwirkungen von außen, beispielsweise wenn ein Gegenstand auf das Wägeband fällt, trennt das Schutzsystem automatisch den Wägesensor vom Band. Anschließend nimmt die Kontrollwaage den Betrieb sofort wieder auf. Die DACS-G kann bei Temperaturen von – 5 bis 40 Grad Celsius eingesetzt werden und verträgt hohe Luftfeuchtigkeit.

Bedient wird die DACS-G wahlweise am Touchscreen oder per Dreh-Wahl-Schalter, welcher auch mit Arbeitshandschuhen problemlos bedient werden kann. Auf dem Display erscheinen Echtzeit-Anzeigen und die Kontrollwaage liefert leicht verständliche Berichte. Die hygieneförderliche Edelstahl-Konstruktion in offener Rahmenbauweise mit abgerundeten Ecken erlaubt eine schnelle Reinigung, die Förderbänder sind ohne Werkzeug abnehmbar. Auf Wunsch ist die Waage auch mit integriertem Metalldetektor erhältlich.

Eine optimale Ergänzung zur DACS-G Kontrollwaage ist die Software IDCS (Ishida Data Capture System). Das einfach zu bedienende Programm bringt Wettbewerbsvorteile, weil es die Produktionsvorgänge transparent macht und zeigt, wie sich die Effizienz steigern lässt.

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). Das Unternehmen konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwägen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

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Eine Software sorgt für transparente Verpackungsprozesse

Kontrollwaagen liefern viele wertvolle Daten zu den Verpackungsprozessen der Fleischverarbeitung. Doch dieser „Datenschatz“ bleibt oftmals ungenutzt. Also hat Ishida die neue Software IDCS (Ishida Data Capture System) entwickelt. Das Programm erfasst relevante Informationen wie Stillstandzeit, Produkt- und Materialverlust oder Bediener- und Schichtleistung. Unternehmen können ihre Produktionsabläufe effizienter gestalten und Kosten reduzieren. Eine Amortisation ist meist innerhalb weniger Wochen erreicht.

Die Software IDCS bietet eine Vielzahl grafischer Berichtsoptionen, die auf einen Blick Probleme und Abhilfemöglichkeiten ersichtlich machen. Die erfassten Daten können nach Produktcharge, Schicht, Bediener, Produkt, Maschine oder Linie analysiert werden. Komplett benutzerdefinierte Berichte informieren über Produktionshistogramme, Ausfallzeiten, Gesamtanlageneffektivität und die täglichen Auswertungen. Die Benutzerführung erfolgt mit festen oder flexiblen grafischen Vorlagen. Ein Datentransfer in zum Beispiel Microsoft Excel Programme und die Erstellung eigener Diagramme sind problemlos möglich.

Zu den letzten 100 Packungen zeigt ICDS jeweils Echtzeitinformationen an. Alle Packungsdaten werden in der Datenbank gespeichert. Ein Zugriff darauf ist nicht nur am Arbeitsplatz möglich, sondern auch ferngesteuert über Ethernet. Falls die Verbindung mit dem Server einmal unterbrochen werden sollte, sorgt eine integrierte Datensicherung für Schutz. Die Produktion wird optimiert durch den Einsatz einer Rückkopplungssteuerung und durch den Verzicht auf Drucker an den Kontrollwaagen, was papierloses Arbeiten ermöglicht. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ist mit der Software gewährleistet. Bis zu 100 Kontrollwaagen der Baureihen Ishida DACS und beliebig viele Netzwerk-PCs lassen sich an das leicht zu bedienende System anschließen.

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). Das Unternehmen konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

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Die Flex-Line von Ishida setzt Maßstäbe - Weltneuheit: Auf zwei Spuren flexibel verpacken

Für die vollautomatische Verpackung frischer Lebensmittel präsentiert Ishida eine Neuentwicklung: Die Flex-Line ist das weltweit erste komplett integrierte Schalenverpackungssystem mit zwei Spuren. Die flexibel miteinander verzahnten Komponenten der Hochleistungslinie sind passend für verschiedene Bedürfnisse. Denn die beiden Spuren der Linie lassen sich autark und mit individueller Geschwindigkeit betreiben. So können unterschiedliche Verpackungsformate, Füllgewichte und sogar Produkte verarbeitet werden.

Die für die Verpackung von frischen Lebensmitteln in Schalen konzipierte Flex-Line umfasst bestmöglich aufeinander abgestimmte Verpackungssysteme inklusive der Qualitätskontrolle. Die Maschinen „aus einer Hand“ garantieren nicht nur einen reibungslosen Produkttransport, sondern harmonieren auch optimal hinsichtlich Koordination, Signalgebung und Datenaustausch. Die effiziente Linie mit zwei Spuren reduziert Arbeitszeit, Stillstand und Ressourcenverbrauch. Außerdem spart sie viel Aufstellfläche in der Produktion.

Die Flex-Line von Ishida integriert typischerweise folgende Komponenten: Nach einem Schalenentstapler folgt eine Mehrkopfwaage vom Typ CCW-RS, die über ein spezielles Befüllsystem verfügt. Mit einem beweglichen Trichter lassen sich Schalen auf zwei Bahnen gleichzeitig präzise und sauber befüllen. Im Anschluss werden die Schalen durch den neu entwickelten Traysealer QX-1100-SDL versiegelt. Der Traysealer kann zwei völlig unterschiedliche Produkte zur selben Zeit verarbeiten. Modernste Servotechnologie beschleunigt das Modified Atmosphere Packaging (MAP) und Luft und Schutzgase werden sparsam eingesetzt.

Die Linie wird fortgesetzt durch Systeme für Fremdkörperkontrolle, Kontrollwaagen und einen Siegelnahttester mit integriertem Vision-System. Den Schlusspunkt setzt das Pick-and-Place System IPS. Mit hochmoderner Robotertechnik verarbeitet IPS einzelne Schalen statt vorgruppierter Schalensätze. So wird die Endverpackung nicht nur enorm beschleunigt, sondern auch flexibler gestaltet. Einzelne Schalenlagen können unterschiedlich angeordnet werden und müssen nicht die gleiche Anzahl von Schalen aufweisen. Die vollautomatische, leicht zu bedienende und nahezu wartungsfreie Flex-Line erreicht eine Leistung von bis zu 75 Schalen pro Spur und pro Minute.

Ein weiterer Vorteil der Flex-Line sind die extrem knappen Abmessungen. Die Anlage benötigt bis zu 50 Prozent weniger Aufstellfläche als zwei herkömmliche Verpackungslinien.

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). Das Unternehmen konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

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Pressemitteilungen

  • Neue Mehrkopfwaagen für Mixanwendung - Brüning hat die richtige Mischung

    In unmittelbarer Nähe des Hamburger Hafens ist der Standort der Heinrich Brüning GmbH. Per Schiff aus fernen Ländern angelieferte Rohwaren wie Trockenfrüchte, Schalenobst oder Nüsse verarbeitet das Unternehmen zu beliebten Knabbereien wie zum Beispiel Studentenfutter. Um bei der Abfüllung von sechs Komponenten das gewünschte Mischverhältnis genauer zu erreichen, hat Brüning die Wägetechnik modernisiert. Neue Mehrkopfwaagen von Ishida mit Einzelkomponentenzuführung sorgen für die richtige Mischung.

    Studentenfutter zählt zu den wichtigsten Produkten der Heinrich Brüning GmbH. Viele Tonnen von dieser Nusskernfruchtmischung werden täglich auf mehreren Verarbeitungslinien produziert und in Beutel mit 200 Gramm Füllgewicht abgepackt. Das Studentenfutter ist ein Mischprodukt aus sechs Komponenten: Rosinen, Haselnusskerne, Mandelkerne, Paranusskerne, Walnusskerne und Cashewkerne. Früher wurden die Bestandteile bei Brüning erst vorgemischt und anschließend mit Mehrkopfwaagen für Monoprodukte abgefüllt. Mit dieser Vorgehensweise ließ sich jedoch keine absolute Präzision bei der Verteilung der Zutaten erreichen. Obwohl der Vormischung die Komponenten genau portioniert zugeführt wurden, konnte in der Einzelpackung keine exakte und gleichmäßige Durchmischung gewährleistet werden. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich zu stark nach Form, Gewicht und Konsistenz. Um Reklamationen von Handel und Verbrauchern zu vermeiden, betrieb Brüning eine kostspielige Übermischung: Die hochpreisigen Komponenten Paranusskerne und Cashewkerne wurden in größeren Anteilen als vorgegeben beigefügt.

    Brüning hat den Abfüllprozess jetzt effizienter gestaltet und in neue Wägetechnik investiert. Die alte Technik wurde ersetzt durch moderne Mehrkopfwaagen für Mixanwendungen. Allerdings gab es gleichzeitig ein Platzproblem im Produktionsgebäude. Die Deckenhöhe beträgt lediglich 3,95 Meter und auch die Aufstellfläche ist denkbar knapp bemessen. Dieter Behnke, Produktion: „Wir können bei Brüning nur nach innen wachsen. Gesucht waren daher möglichst niedrige und kompakte Mehrkopfwaagen.“ Das Hamburger Unternehmen sondierte den Markt und entschied sich für eine Zusammenarbeit mit dem auf Wäge- und Verpackungstechnik spezialisierten Hersteller Ishida. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis war ausschlaggebend“, erläutert Dieter Behnke. Außerdem haben sich Ishida Maschinen seit Jahrzehnten bei Brüning im Einsatz bewährt.

    Ishida konnte eine maßgeschneiderte Lösung liefern und installierte im Juli 2009 mehrere kompakte 24-Kopf Teilmengenwaagen der Hochleistungsbaureihe CCW-R. Die Verpackungslinien sind gleich aufgebaut: Zunächst werden in der darüber liegenden Gebäudeetage die sechs Produktkomponenten auf getrennten Wegen über Laufbänder und Rüttler herangeführt. Durch in Bodendurchbrüche eingefügte Einlauftrichter gelangen die einzelnen Komponenten von oben auf die Waagen. Die Einlauftrichter sind wie die Verteilteller, die Schalen und der Auslauftrichter in einzelne Sektionen aufgeteilt. In den Nusskernbereichen bestehen die produktführenden Teile aus glattpoliertem Edelstahl, weil nur dieses Material den harten Nüssen auf Dauer standhält. Die Sektionen für die stark haftenden Rosinen sind aus mit Teflon beschichtetem Riffelblech gefertigt. Hier sind auch die Klappen der Schalen mit einer speziellen Längsriffelung versehen, damit keine Rosinen anhaften.

    Die Mehrkopfwaagen arbeiten nach dem Teilmengenwägeprinzip: Die 24 Vorschalen beschicken 24 Wägeschalen, aus denen der Computer für jedes Produktsegment die Kombination auswählt, welche dem vorgegebenen Abfüllgewicht am nächsten kommt. Ein zusätzlicher Ring aus 24 Boosterschalen ermöglicht die Zwischenspeicherung bereits gewägter Teilmengen. Dies multipliziert die Kombinationsmöglichkeiten und der weltweit schnellste Waagencomputer berechnet jeweils die optimale Kombination für jeden Beutel. Eine ausgeklügelte Vibrationssteuerung sorgt für gleichmäßigen Produktfluss. Die präzise dosierten Komponenten werden unterhalb der Waagen zum Mischprodukt Studentenfutter zusammengefügt und über Trichter mit integrierten Freifall-Metalldetektoren in die Schlauchbeutel abgeworfen.

    Die neuen Mehrkopfwaagen von Ishida sind heute je nach Auftragsvolumen im Ein- oder Zweischichtbetrieb im Einsatz. Hochbetrieb herrscht bei Brüning traditionell in den Monaten September bis Dezember und im Februar und März vor Ostern. Gerade dann ist eine kontinuierlich hohe Ausbringung ohne Schwankungen und Ausfälle gefragt. Die Linien erreichen zuverlässig eine Leistung von 70 Takten pro Minute. Da ausschließlich Studentenfutter in immer gleiche Verpackungsformate mit 200 Gramm Füllgewicht abgepackt wird, sind Produktwechsel selten. Es kommt vor, dass auf speziellen Kundenwunsch einzelne Komponenten anders dosiert oder weggelassen werden. Die Umstellung bei Sonder-Mischungen geschieht über den schnellen Abruf gespeicherter Voreinstellungen an den Waagen.

    Die Bedienung der Mehrkopfwaagen erfolgt bequem per Tastendruck an Touchscreens. „Auch unter Hygieneaspekten überzeugen die Waagen“, sagt Matthias Behrens, Qualitätssicherung. Verarbeitet werden klebrige Rosinen und Nusskerne, durch den Abrieb der Nüsse entwickelt sich zudem Staub. Daher führt Brüning mehrmals täglich kleine Reinigungen durch und immer am Schichtende steht eine große Nassreinigung auf dem Programm. „Diese Maßnahmen sind schnell erledigt, weil die Waagen leicht zugänglich sind und die produktführenden Teile ohne Werkzeug demontiert werden können“, so Behrens.

    Für die Heinrich Brüning GmbH hat sich die Investition aus verschiedenen Gründen gelohnt. Matthias Behrens: „In unserem Studentenfutter sind die einzelnen Produktkomponenten gewichtsgenau enthalten und die ohnehin niedrige Reklamationsrate konnte noch weiter gesenkt werden.“ Die Ersparnis bei der Zuteilung der hochpreisigen Komponenten sorgt für eine schnelle Amortisation der Anlagen und der durch Überfüllung verursachte Produktverlust beträgt jetzt weniger als 0,5 Prozent. Auch das aufwendige Vormischen ist nicht mehr erforderlich, so dass der Personaleinsatz an den Linien um 50 Prozent gesenkt werden konnte.

  • Verpackung von Hähnchenflügeln - Emsland Frischgeflügel automatisiert Wägeprozesse

    Die Emsland Frischgeflügel GmbH aus Haren-Hüntel bei Osnabrück ist auf Hähnchenprodukte spezialisiert. Das stark expandierende Unternehmen setzt in allen Bereichen der Produktion auf Hightech. Auch für die vollautomatisch schwierig zu leistende Verwägung frischer Hähnchenflügel konnte jetzt eine effiziente und hygienische Lösung gefunden werden: Zwei hochmoderne Teilmengenwaagen des Typs CCW-R von Ishida haben sich bereits bezahlt gemacht.

    Emsland Frischgeflügel verarbeitet Hähnchenschenkel, -flügel und -filet in verschiedensten Varianten. Insbesondere in der Grillsaison von April bis September herrscht bei den Geflügelverarbeitern Hochbetrieb. Ein sehr wichtiger Bestandteil der Produktpalette sind die frischen Hähnchenflügel. Das Produkt wird auf Schalen portioniert an diverse Discounter geliefert, der Ausstoß beträgt rund 800.000 Schalen im Monat.

    In der Vergangenheit wurden die Hähnchenflügel in sehr personalintensiver Arbeit manuell an Tischwaagen gewogen und abgezählt. Eine Automatisierung des Vorgangs schien wegen der Produkteigenschaften unmöglich: Die frischen Geflügelstücke haben bei einer Temperatur von unter zwei Grad Celsius eine feucht-klebrige Konsistenz und sind zudem von unterschiedlicher Größe und Form. Um eine korrekte Produktmenge bei der Verwägung zu erreichen, musste Emsland immer großen Produktverlust durch Überfüllung hinnehmen.

    Mit dem Ziel den Verarbeitungsprozess zu automatisieren, wandte sich Emsland an Ishida. Richard Wenneker, Betriebsleiter bei Emsland: „Zu Ishida bestanden bereits Kontakte und außerdem hat das Unternehmen gerade im Bereich Wägetechnik einen sehr guten Ruf.“ Die Spezialisten für Wäge- und Verpackungstechnik aus Schwäbisch Hall empfahlen eine 14-köpfige Teilmengenwaage vom Typ CCW-R. Die Mehrkopfwaage arbeitet nach dem Teilmengenwägeprinzip: Verwendet werden die Teilmengen aus den 14 Wägeschalen und der Computer wählt die Kombination von Wägeschalen aus, die dem vorgegebenen Abfüllgewicht am nächsten kommt.

    Mit dem Einsatz der vollautomatischen Teilmengenwaage CCW-R bei der Verarbeitung frischer Hähnchenflügel kam Ishida eine Vorreiterrolle zu. Um einen reibungslosen Produktfluss zu gewährleisten, nahmen die Ingenieure von Ishida an der Teilmengenwaage zunächst noch eine individuelle Anpassung vor. Am Übergang der Vibrationsrinnen zu den Vorschalen wurden kleine Rollen eingebaut, die die Hähnchenflügel auch an dieser Stelle zuverlässig weiter befördern. Nachdem die Waage vor Ort bei Emsland mehrere Wochen intensiv getestet und für gut befunden worden war, wurde sie im Dezember 2005 angeschafft. Eine zweite, baugleiche Waage wurde im März 2007 installiert, weil bei Emsland inzwischen eine weitere Verarbeitungslinie für gewürzte, frische Hähnchenflügel aufgebaut worden war.

    Heute sind beide Teilmengenwaagen im Zweischichtbetrieb ununterbrochen im Einsatz. Transportbänder befördern die Flügel zunächst in die Höhe, so dass sie von oben über einen Trichter auf die Waagen abgegeben werden können. Eine automatische Steuerung optimiert die Vibration der Zuführrinnen und sorgt für einen reibungslosen Produktfluss, den auf den Waagen installierte Digitalkameras überwachen. Nach der Verwägung in Einheiten von 550 und 1000 Gramm wird das präzise portionierte Produkt durch einen Trichter auf ein Transportband abgeworfen und weiter befördert zu einer Abfüllstation und anschließender Versiegelung. Auf jeder Linie wird so ein Ausstoß von 25 bis 30 Schalen pro Minute erreicht. Im Vergleich zur manuellen Verwägung zuvor konnte der Produktverlust durch Überfüllung drastisch reduziert werden von mehr als drei auf nur noch 0,75 Prozent.

    Für die Bedienung der Waagen sind in jeder Linie zwei Mitarbeiter erforderlich. Das bedeutet, dass heute mit der gleichen Anzahl von Bedienern ein doppelt so hoher Ausstoß wie vorher bei der manuellen Verwägung erzielt wird. Die Umstellung auf andere Abfüllgewichte erfolgt schnell und einfach per Tastendruck. Die Maschinenführer profitieren von der sehr leicht verständlichen und logisch aufgebauten Bedienbarkeit per Weitwinkel-Touchscreen.

    Auch unter Hygieneaspekten überzeugen die Maschinen. Die turnusgemäßen Reinigungsmaßnahmen können dank wasserfester und leicht zugänglicher Konstruktion aller Material führenden Teile schnell und ohne Einsatz von Werkzeug erledigt werden. Der Ishida Kundendienst stand Emsland hilfreich zur Seite als es darum ging, sich mit der Maschine vertraut zu machen.

    Betriebsleiter Richard Wenneker zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Automatisierung: „Die Waagen arbeiten zuverlässig und höchst präzise, wir konnten unsere Effektivität deutlich steigern. Beide Maschinen haben sich bereits amortisiert.“ Aktuell denkt man bei Emsland darüber nach, auch die Verwägung von frischen Hähnchenschenkeln und frischem Hähnchenfilet zu automatisieren. Eventuell mit den neuen von Ishida konstruierten Teilmengenwaagen mit Spiralförderer…

  • Vollautomatische Verpackung von Tomaten - Frani steigert den Ausstoß um 200 Prozent

    Rot, prall und saftig – Tomaten erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Verbrauchern. Das belgische Unternehmen Frani BVBA (www.frani.be) hat sich vollständig den roten Früchten verschrieben. Um die starke Nachfrage zu bewältigen, wurde am Produktionsstandort im flandrischen Rumst die Verpackung automatisiert. Eine neue Linie von Ishida verarbeitet die empfindlichen Früchte mit hoher Geschwindigkeit und Effizienz.

    Frani hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Ursprünglich ausschließlich mit dem Anbau der Tomaten befasst, ist das Unternehmen heute auch Großhändler und übernimmt ebenso die Verpackung für andere Tomatenerzeuger. Als großer Lieferant der führenden Supermarktketten in Belgien vertreibt Frani die verschiedenen Tomatensorten unter der Marke „Specialtom“.

    Die Verwiegung und Verpackung der Tomaten erfolgte bis vor kurzem noch manuell. Während der Hauptsaison wurden dafür 18 Mitarbeiter zwischen 12 und 16 Stunden täglich eingesetzt. Neben dem großen Personalaufwand waren auch die ungenauen Packungsgewichte ein Problem. Um mehr Effizienz zu erreichen, musste Frani den Verpackungsprozess automatisieren. Gleichzeitig sollten populäre Shaker-Becher als neue Verpackung für die Cocktailtomaten eingeführt werden. Dieses runde Verpackungsformat stellt allerdings eine besondere Herausforderung für die vollautomatische Verarbeitung dar.

    Die maßgeschneiderte Verpackungslösung kam von Ishida. Installiert wurde eine vollautomatische Verpackungslinie, die geeignet ist sowohl für die Shaker-Becher mit 250 Gramm Füllgewicht als auch für die rechteckigen Schalen mit den größeren Tomaten mit 1000 Gramm Füllgewicht. Zentrales Element der Linie ist eine Mehrkopfwaage vom Typ CCW-RS. Die 14-köpfige Waage ist speziell für eine besonders produktschonende Verarbeitung konstruiert. So sind die Wägeschalen mit Bancollan Kunststoff beschichtet. Die gepolsterten Oberflächen vermeiden Druckstellen an den empfindlichen Tomaten. Der Auslauftrichter der Waage ist sanft geneigt in einem Winkel von 45 Grad.

    Nach der Verwiegung gelangen die Tomaten auf zwei Bahnen zu einem innovativen Abfüllsystem unterhalb der Mehrkopfwaage. Das System ist so getaktet, dass die Früchte immer einzeln und absolut kontrolliert in die Verpackungen abgeworfen werden. Beide Arten von Verpackungen werden durch einen Schalenentstapler präzise ausgerichtet unter der Waage positioniert. Nach der Befüllung werden die Schalen verdeckelt und anschließend übernimmt eine Kontrollwaage des Modells Ishida DACS-W die finale Qualitätskontrolle.

    Ungeachtet der besonderen Herausforderungen an die Installation, erwies sich die neue Linie von Beginn an als sehr leistungsstark. Pro Minute verarbeitet die Anlage 62 Shaker-Becher oder 32 große Schalen – das bedeutet im Vergleich zu vorher 200 Prozent mehr Ausstoß! Auch den Personalaufwand konnte Frani drastisch reduzieren, heute werden nur noch vier Mitarbeiter an der Linie benötigt. Dank der stark verbesserten Wiegegenauigkeit sank der Produktverlust um sechs Prozent.

    Nico de Wachter, Geschäftsführer von Frani: „Die neue Verpackungslinie von Ishida operiert mit einer Effizienz von fast 100 Prozent. Und die Internetanbindung ermöglicht Ferndiagnosen durch den Service.“

    Ishida konzipiert, produziert und installiert innovative Verpackungstechnologien für den Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich. Angeboten werden effiziente Maschinen für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle. Kunden erhalten komplette Linienlösungen und Service aus einer Hand.

    http://www.ishida.de/news/

  • Verpackung von frischem Salat - Gastro Star setzt europaweit Maßstäbe

    Die Schweizer Gastro Star AG steht für vollwertige, gesunde und frische Nahrungsmittel. Für die Verpackung tellerfertiger Salatmischungen investierte das Unternehmen in eine vollautomatische und nahezu wartungsfreie Linie des Herstellers Ishida. Im Produktionsbetrieb in Dällikon bei Zürich arbeitet heute eine der modernsten Abpackanlagen in ganz Europa.

    Der Convenience-Markt boomt und die küchenfertigen frischen Blattsalate sind eines der wichtigsten Produkte im Sortiment von Gastro Star. Die Schweizer Coop vertreibt sie unter den Labels „Betty Bossi“ und „Weight Watchers“. Die verschiedenen tellerfertigen Salatvarianten werden von Gastro Star in zwei Formate von Schalen verpackt. Die runden Schalen haben den gleichen Siegelringdurchmesser und unterscheiden sich nur in der Höhe. Ihr Füllgewicht beträgt 200 bzw. 250 Gramm. Den Packungen sind ebenfalls runde Einlegeschalen beigefügt, die zum Beispiel Dressings, Käse und Croutons enthalten. Für die Automatisierung und das Handling ist die ungewöhnliche, runde Schalenform schwierig. Aber ihre ansprechende Optik ist eine emotionale Komponente und gilt als ein Grund für den Erfolg des Produktes, das in den Kühlregalen der Supermärkte übrigens stehend präsentiert wird.

    Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, wollte Gastro Star den Automatisierungsgrad erhöhen und eine höhere Leistung und mehr Effizienz erzielen. Zunächst wurde der gesamte Schalenbereich in einem neu errichteten Anbau konzentriert. Auf diese Weise ließen sich verbesserte Raumtrennungskonzepte und effizientere Abläufe realisieren. Die drei vorhandenen Verpackungslinien wollte Gastro Star zudem um eine vierte vollautomatische Linie inklusive Qualitätskontrolle und Endverpackung ergänzen. Diese Linie sollte ihre Leistung bei der Verarbeitung großer Margen mit wenigen Produktumstellungen ausspielen, während die alten Linien fortan für die Verpackung kleinerer Aufträge bestimmt sein sollten.

    Nachdem mehrere Angebote für die Konzeption und Installation der Linie eingeholt worden waren, beauftragte Gastro Star die ITECH AG (Rotkreuz) als Schweizer Vertretung von Ishida. Ueli Forster, Geschäftsführer von Gastro Star: „Ishida ist stark in Line Solutions und präsentierte das beste Komplettkonzept. Das Layout der Linie überzeugte, Service und eine Funktionsgarantie waren inbegriffen. Für uns war besonders wichtig, dass alles aus einer Hand kommt, weil wir noch keinerlei Erfahrungen mit einer solchen Linie hatten.“ Natürlich habe auch eine Rolle gespielt, dass Ishida seit 20 Jahren für Gastro Star ein wichtiger Partner im Verpackungsbereich ist, dem großes Vertrauen entgegen gebracht werde.

    Im November 2009 installierte Ishida die neue optimal aufeinander abgestimmte Anlage und die Inbetriebnahme erfolgte bereits Anfang Dezember. Die knapp 20 Meter lange Linie startet mit einem Schalenentstapler, der die Gefäße separiert und hintereinander auf einem Förderband platziert. (Die Ishida Maschine setzt rotierende Kameras is ‚Kamera‘ correct here (English = ‚Cam‘ = a rotating or sliding piece in a mechanical linkage used especially in transforming rotary motion into linear motion or vice versa...)ein, um die gestapelten Schalen präzise zu entstapeln Es folgt eine Mehrkopfwaage CCW-RS, die den geschnittenen und gewaschenen Salat von oben über ein höhenverstellbares Zuführsystem zugeleitet bekommt. Das in Kisten befindliche Produkt wird dafür mit einem Steigförderer in die Höhe befördert und auf die Zuführung gekippt. Angesichts von nur 4,80 Meter Raumhöhe stellte die Zuführung eine besondere Herausforderung dar, die von Ishida gelöst werden konnte.

    Die 10-köpfige Teilmengenwaage Ishida CCW-RS steht mobil auf Rollen und lässt sich zum Beispiel für die Reinigung bequem auf Arbeitshöhe herunterfahren. Die Edelstahlschalen mit drei Litern Fassungsvermögen und die Oberflächen der Rinnen wurden produktspezifisch für den feuchten und ungleichmäßig geformten Salat angepasst. Eine ausgeklügelte Vibrationssteuerung bewirkt einen gleichmäßigen und schnellen Produktfluss. Abgefüllt wird das präzise verwogene Produkt über ein spezielles Verteilsystem: Der Salat fällt durch ein Füllrohr und einen absenkbaren Trichter in die Schalen. Zwei Stopfer drücken die unterschiedlich voluminösen Salatportionen sanft und sauber in die Schalen, ohne sie dabei zu zerdrücken.

    Anschließend wird auf den Salat eine vorbereitete Einlegeschale platziert, die beispielsweise Sauce, Croutons und Käse enthält. Dieser Prozessschritt wird derzeit manuell erledigt, soll aber noch automatisiert werden. Die Schalen werden weiter befördert zu einem servogesteuerten Ishida Traysealer QX-1100, der sie jeweils in Vierersätzen versiegelt. Als Schutzgas setzt Gastro Star eine Mischung aus Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoffdioxid ein. Die Versiegelung geschieht nach dem bewährten Innenschnittprinzip, es ragt keine Folie über den Packungsrand. Im nächsten Schritt klebt ein Etikettierer die Etiketten auf die Oberseite der Schalen.

    Die Verpackungslinie wird fortgesetzt mit einer Reihe verschiedener Systeme der Qualitätskontrolle. Je mehr ein Prozess automatisiert ist, desto wichtiger wird die Qualitätskontrolle, denn die hohe Geschwindigkeit verhindert eine visuelle Kontrolle durch das Personal an der Linie. Ein Ishida Siegelnahttester untersucht die Schweißnähte der Salatschalen und findet dabei mit hoher Zuverlässigkeit undichte Stellen. Erkannt werden Löcher mit nur 0,75 mm Durchmesser. Bei Leckagen können die Schalen wiederverwertet werden. Das in die Maschine integrierte Vision System prüft, ob die aufgebrachten Etiketten korrekt positioniert sind und mit den richtigen Daten und Codes bedruckt sind.

    Maximale Sicherheit vor Verunreinigungen erhält Gastro Star durch das Röntgenprüfsystem IX-GA 2475 von Ishida. Die Maschine identifiziert Fremdkörper aus Metall, Kunststoff, Glas, Stein, Hartgummi oder Knochen und meldet außerdem unvollständige Packungen oder solche mit beschädigtem Inhalt. Eine Datenprotokollierung hilft, regelmäßig auftretende Fehlerquellen zu beseitigen und erlaubt den Nachweis über ordnungsgemäße Produktions- und Verpackungsvorgänge. Der Einsatz des Röntgenprüfgeräts ist eine Premiere bei Gastro Star, vorher benutzte das Unternehmen ausschließlich Metalldetektoren. Der Produktionsleiter Johann Meier erläutert: „Unser Produkt überfordert Detektoren, denn es besteht nicht nur aus Blattsalat, sondern kann auch Komponenten wie Eier, Croutons oder ein Dressing mit Aludeckel enthalten. Das Röntgenprüfgerät ist sehr gut einstellbar und spürt selbst kleinste Partikel auf.“ Fremdkörper treten bei Gastro Star selten auf, zumeist handelt es sich um Holz oder Papier, das im Feldsalat eingewachsen ist. Die kleinste bisher entdeckte Verunreinigung hatte einen Durchmesser von gerade einmal 0,6 mm.

    Gastro Star Geschäftsführer Ueli Forster: „Mit dem Einsatz der Röntgenprüfsystems hat sich unsere Produktsicherheit verbessert. Früher war diese Technik sehr teuer, heute sind die Kosten für die Anschaffung eines Röntgenprüfgeräts überschaubar geworden.“ Gastro Star hat sich die erhöhten Sicherheitsstandards bereits zertifizieren lassen und gegenüber seinen Kunden kommuniziert.

    Vor der Endverpackung ist noch eine weitere Qualitätskontrolle in die Linie integriert. Eine Hochleistungskontrollwaage vom Typ Ishida DACS-W-012 prüft penibel das Packungsgewicht. Schalen, die nicht dem voreingestellten Gewichtsbereich entsprechen, werden von der Kontrollwaage mittels einer Weiche automatisch aussortiert. Den Schlusspunkt der Salatlinie setzt das neu entwickelte Ishida Packing System IPS. Mit hochmoderner Robotertechnik verarbeitet das IPS einzelne Schalen statt vorgruppierter Schalensätze. So wird die Endverpackung in Kisten nicht nur enorm beschleunigt, sondern auch flexibler gestaltet. Einzelne Schalenlagen können unterschiedlich angeordnet werden und müssen nicht die gleiche Anzahl von Schalen aufweisen.

    Bedient werden kann die Verpackungslinie auch von ungelerntem Personal. Produktionsleiter Johann Meier: „Für eine derartige Hightech-Linie ist die Bedienung sehr einfach. Die Mitarbeiter müssen lediglich die Einlegeschalen zugeben, zuweilen Salat aufkippen und Folien oder Etiketten wechseln. Wichtige Parameter sind voreingestellt, nur die Produktumstellungen werden vom Maschinenführer erledigt, der von Ishida geschult wurde.“ Die durchschnittlich fünf Formatumstellungen pro Tag, lassen sich meist in nur zehn Minuten durchführen, weil Gastro Star die Abfolge der verarbeiteten Produkte so bestimmt, dass zwischendurch nur eine Grobreinigung erforderlich ist. Bei Werkzeugwechsel müssen 30 Minuten einkalkuliert werden. Auch die Reinigung ist dank der leicht zugänglichen und rasch zu demontierenden produktführenden Teile problemlos und ohne Werkzeug möglich.

    Die neue Verpackungslinie läuft bei Gastor Star heute im 1,5 bis 2-Schichtbetrieb und die Investition rentiert sich. Der Ausstoß der vollautomatischen Linie liegt bei 30 bis 40 Schalen pro Minute. Die Leistung ist produktabhängig und steigt an, je länger eine Charge läuft. Zum Vergleich: Auf den älteren Linien werden 15 bis 20 Schalen pro Minute verpackt. Der Produktverlust durch Überfüllung ist deutlich geringer: Maximal ein bis zwei Prozent gegenüber zehn Prozent bei den älteren Linien! Auch Personalkosten werden gespart. Je nach Produkt genügen drei bis vier Mitarbeiter zur Bedienung der Linie, während sonst sechs bis sieben Personen benötigt werden. Darüber hinaus sind die Stillstandzeiten wegen der weitestgehenden Ausschaltung manueller Eingriffe um ein Vielfaches reduziert worden. Geschäftsführer Ueli Forster resümiert zufrieden: „Das ganze Projekt ist sehr gut und absolut seriös abgelaufen. Wir waren überrascht, wie wenig Probleme es gab. Eine Amortisierung der Anlage wird in fünf bis sieben Jahren erreicht sein

    http://www.ishida.de/news/

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