Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH

Stand B 13.

Kontaktdaten

40880 Ratingen
Germany
www.kidde.de

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Die in Ratingen ansässige Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH (KBE) bietet ein umfangreiches Portfolio an Sicherheitslösungen für die Schüttgutindustrie an. Dabei gehören beste Qualität und Funktionalität, um Menschen zu schützen und Schäden zu vermeiden zum Leitbild des Unternehmens. Mithilfe bewährter Technologien, der ständigen Weiterentwicklung der Produkte sowie der jahrelangen Erfahrung liefert das Unternehmen hoch zuverlässige Brand- und Explosionsschutzsysteme.
Als nationaler und internationaler Experte in Sachen Explosionsschutzmaßnahmen implementieren die Spezialisten hochmoderne und zugleich wirtschaftliche Systemlösungen im Bereich der Schüttgutindustrie. Mit intelligenten Lösungen zur Reduzierung von Explosionsrisiken kann das Unternehmen exakt auf die Bedürfnisse der Anlagenbetreiber reagieren und für nachhaltige Sicherheit sorgen. Überall dort, wo explosionsfähige und sogar toxische Stäube verarbeitet werden, sind Personen und Anlagen einem hohen Risiko ausgesetzt. Die Verwendung konstruktiver Explosionsschutzmaßnahmen vermindert dieses entscheidend, so dass Verletzungen durch herumfliegende Anlagenteile, Umweltschäden, oder auch betriebswirtschaftliche Negativfolgen minimiert werden. Konstruktiver Explosionsschutz trägt somit maßgeblich zur Sicherheit von Produktionsumgebungen bei und reduziert die Auswirkungen von Explosionen erheblich. Vor allem die Explosionsunterdrückung in Kombination mit der explosionstechnischen Entkopplung stellt aufgrund der Standortunabhängigkeit und aus umweltschonenden Aspekten eine ideale Lösung für die Schüttgutindustrie dar. Somit sorgen die Explosionsschutzsysteme von KBE für Kontinuität sowie Wirtschaftlichkeit in der Produktion. KBE ist Teil der UTC Climate, Controls & Security, einem Geschäftsbereich der United Technologies Corp. (NYSE:UTX).

Produkte

Explosionsunterdrückung

Die Explosionsunterdrückung ist überall dort, wo explosionsfähige sowie toxische Stäube verarbeitet werden, eine sichere, zukunftsorientierte, umweltfreundliche und standortunabhängige Einrichtung zum Schutz von Personen und Produktionsanlagen besonders in der Schüttgutindustrie. Ziel der Unterdrückung ist es, die Explosionsgefahr bereits im Anfangsstadium zu begrenzen und zu kontrollieren. Hierbei werden die Apparate und Rohrleitungen nicht für den maximalen sondern nur für den reduzierten Explosionsüberdruck eines bestimmten Brennstoffes ausgestattet, was die Auswirkung der Explosion auf ein unbedenkliches Maß reduziert. In der Praxis sieht dies folgendermaßen aus: Im Ernstfall erkennt ein dynamischer Explosionsdrucksensor innerhalb von Millisekunden den erhöhten Druck. Der Sensor veranlasst unmittelbar nach der Registrierung die Öffnung der Löschmittelbehälter und somit die Ausströmung des Löschpulvers, welches die dann Explosionsflamme blitzschnell ablöscht. Da die Auswirkungen bei einer Explosionsunterdrückung auf das Innere der betreffenden Behälter begrenzt werden, ist die Gefahr für das Personal und die Produktion auf ein Minimum reduziert. Bei der Auslegung eines Filters auf den maximalen Explosionsdruck sind keine Unterdrückungsmaßnahmen erforderlich. Hier genügt ein System zur Explosionsentkopplung.

Explosionsdruckentlastung

Druckentlastungssysteme sorgen im Explosionsfall für einen kontrollierten Druckabbau im Inneren einer Apparatur durch definierte Öffnungen. Die Druckreduzierung auf einen gefahrlosen Wert wird entweder durch Berstscheiben zur Druckentlastung ins Freie oder durch eine flammenlose Druckentlastung in den Raum gewährleistet. Letztere Komponente wird in Situationen verwendet, in denen eine Gefährdung durch Flammenaustritt, z. B. in Räumen, nicht akzeptiert werden kann. Beide Systeme sind für einen umfassenden Anlagen- und Personenschutz von größter Bedeutung. Die Druckreduzierung auf einen gefahrlosen Wert ist kennzeichnend für die Explosionsdruckentlastung und unabdingbar für einen umfassenden Anlagenschutz.

Explosionsentkopplung

Die Entkopplung der Rohre und Kanäle ist sowohl bei der Explosionsentlastung als auch bei der Explosionsunterdrückung notwendig. Mit Hilfe von Löschmittelsperren, Schnellschlussschiebern, Schnellschlussventilen oder Rückschlagklappen wird die Gefahr einer Explosionsübertragung in angrenzende Anlagenteile minimiert, da explosionsgefährdete Komponenten aus zwei Anlagenbereichen untereinander und gegenüber anderen Bereichen gesichert werden müssen. Als Lösungen stehen sowohl partielle als auch vollständige explosionstechnische Entkopplungseinrichtungen zur Verfügung. Der Einsatz der Systeme richtet sich nach der jeweiligen Verwendung, d.h., ob Flammen- bzw. Infrarotsensoren und Drucksensoren einzeln oder kombiniert implementiert werden müssen.

•Löschmittelsperre
Die Funktionsweise beruht darauf, dass eine Explosionsflamme, die sich durch eine Rohrleitung oder Kanal fortpflanzt, durch das Einblasen von Löschpulver (KIDDeX), abgelöscht wird.
Zwecks Detektion der Explosionsflamme wird ein optischer Detektor und/oder ein Druckdetektor eingesetzt. Die Löschmittelsperre wird im Allgemeinen in Verbindung mit Explosionsunterdrückungsanlagen oder Explosionsdruckentlastungseinrichtungen eingesetzt. Es stehen 5 Ltr., 20 Ltr. und 45 Ltr. HRD-Löschmittelbehälter zur Auswahl.

•Schnellschlussschieber
Der Schnellschlussschieber verschließt im Millisekundenbereich die Verbindungsrohrleitung zwischen den einzelnen Anlagenkomponenten. Die Explosionsdruckwelle und die Flammenfront werden vor dem Schieberblatt gestoppt. Besonders bei Anlagen mit maximalem Explosionsdruck werden Schnellschlussschieber verwendet. Durch den vollen Durchgang der Nennweite sind Produktablagerungen beim pneumatischen Transport der Stäube ausgeschlossen.

•Schnellschlussventil
Das Explosionsschutzventil verhält sich wie der Schnellschussschieber, wird jedoch außerdem dort integriert, wo reduzierter Explosionsdruck Schäden in geschlossenen Anlagenteilen hervorrufen kann. Die beidseitig wirkende Ausführung kommt dann zum Einsatz, wenn eine Explosion auf beiden Ventilseiten zu erwarten ist.

•Rückschlagklappe
Rückschlagklappen werden besonders in Verbindung mit druckentlasteten Entstaubungsanlagen eingesetzt. Der Einbauort ist in der Regel die Rohgasrohrleitung. Im Falle einer Explosion schließt die Klappe automatisch durch den, gegen den Strömungsdruck, auftretenden Explosionsdruck.

Steuerzentrale EX8000

Ob im robusten Wand- oder auch im Standschrank-Design, die Mehrkreis-Steuerzentrale EX 8000 kann sowohl Steuerungs- als auch Kontrollfunktionen wahrnehmen. Die gesamte Elektronik ist auf einer modernen zuverlässigen Platine integriert und auf unterschiedlichste Prozessanforderungen konfigurierbar. Modernste Techniken wie beispielsweise redundante Elektronik sowie ein auslesbarer Datenspeicher gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit. Die Kompatibilität zu KBE Sensoren, HRD-Löschmittelbehältern und Schnellschussschiebern ist gewährleistet. Signale, die im Falle einer Explosion von den Explosionsdruck-, Funken-, Flammen- oder Temperatursensoren ausgehen, werden von der CIE (Control and Indication Equipment) registriert, überprüft und ausgewertet. Je nach Aufbau des Explosionsschutzsystems werden die zugehörigen Schutzorgane selektiv aktiviert. Alle sicherheitsrelevanten Funktionen der Mehrkreis-Steuerzentrale werden kontinuierlich elektronisch überwacht, dadurch erreicht die Steuerung ein SIL Level 2. Bei einem Ausfall der Netzversorgung übernimmt eine interne Notstromversorgung die Speisung der Schaltkreise für ca. 4 Stunden und garantiert somit einen unterbrechungsfreien Betrieb des Explosionsschutzsystems.

Pressemitteilungen

  • Kidde Brand- und Explosionsschutz auf der easyFairs Schüttgut 2012:

    Auf der diesjährigen easyFairs Schüttgut in Dortmund, ist die Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH (KBE) in Halle 4, Stand B 13 mit intelligenten Lösungen aus dem Bereich des Explosionsschutzes vertreten. Vom 7. bis 8. November präsentiert das Unternehmen den Entscheidungsträgern der Schüttgutbranche sein umfassendes Angebot an Systemlösungen, Service und technologischer Kompetenz. „Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder an der easyFairs Schüttgut teilzunehmen und erhoffen uns viele neue Kontakte“, so Rudi Post, Vertriebsleiter Explosionsschutz bei KBE. Am Messestand der Spezialisten werden nicht nur clevere Systemlösungen zur Unterdrückung und Entkopplung von Explosionen vorgestellt. Um die enorme Bedeutung von sicheren Industrieanlagen zu verdeutlichen, bieten die KBE-Spezialisten den Fachbesuchern zudem ausführliche Dialoge an. Sowohl Lösungen, wie beispielsweise Sensoren, die entstehende Explosionen innerhalb von Millisekunden detektieren, Löschmittelsperren oder auch Schnellschlussschieber werden am Stand näher erläutert. Denn besonders dort, wo Schüttgüter gelagert werden, besteht ein erhöhtes Explosionsrisiko, das auf gefährlichen Staub-Luft-Gemischen basiert. Mit ihrem breiten Produkt- und Leistungsportfolio sorgen die Spezialisten von KBE dafür, die Auswirkungen einer Explosion entscheidend zu verringern und in deren Folge Mitarbeiter, Umwelt und Produktionsanlagen optimal zu schützen.

    www.kidde.de

Diese Inhalte werden von Ausstellern zur Verfügung gestellt. Falls Sie bestimmte Inhalte unpassend oder missverständlich finden, kontaktieren Sie bitte info@easyfairs.com

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