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Neue Technologie für Sorter
Herkömmliche Antriebsprinzipien von Sortern enthalten eine Transportkette, welche, ähnlich einer Fahrradkette, durch ein Kettenrad angetrieben wird. Bei einem anderen Prinzip trägt jeder Wagen auf der Unterseite ein Schwert, welches zwischen zwei Reibrädern vorwärtsgetrieben wird. Beim dritten Prinzip tragen die Wagen statt eines Schwertes einen Nocken an der Unterseite, der durch eine horizontal laufende Schnecke bewegt wird. All diese Prinzipien haben drei Nachteile: Schlupf, periodisch auftretende Kraftspitzen und einen grossen Abrieb, der einerseits hohe Wartungskosten verursacht und andererseits eine geringe Gesamtverfügbarkeit nach sich zieht.
Ein ganz anderes Prinzip ist der lineare Direktantrieb. Er ist kontaktfrei, geräuscharm und besitzt keinerlei mechanischen Verschleiss. Der Linearmotor ermöglicht ein flexibles Anlagendesign: Die Einschränkungen der rotativen Antriebe für die Gesamtkonstruktion entfallen. So kann ein Sorter mehrere Hundert Meter lang sein. Die Kostenersparnisse betreffen zum einen Komponenten und Konstruktion, zum anderen Betrieb und Wartung. Als Werkstoff für die Linearmotoren kommen Ferritmagnete zum Einsatz. Sie sind, im Gegensatz zu den „seltenen Erden- Magnetwerkstoffen“ günstig und in grossen Mengen verfügbar. Zudem sind sie auch bei 100-prozentiger Luftfeuchtigkeit absolut rostfrei und müssen deshalb nicht vergossen werden. Bei Sortern kommt es nicht vorrangig auf Dynamik an. Vielmehr steht bei diesen Antrieben die Energieeffizienz im Vordergrund. Schliesslich arbeitet ein Sorter üblicherweise ein- oder zweischichtig im S1-Betrieb. Ein weiterer deutlicher Vorteil des synchronen Linearmotors SLC besteht in seinem deutlich höheren Wirkungsgrad gegenüber einem Asynchron-Linea
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